Bestattungskostenrechner

Trauerreden

Editha-Kentrup-II Schon in der Anfangszeit meiner Berufstätigkeit wurde mir bewusst, dass es heutzutage weder für ein gutes Bestattungsunternehmen noch für mich persönlich ausreichend ist, nicht mehr als fachliche und organisatorische Hilfestellungen geben zu können. Stattdessen wird es immer wichtiger, trauernden Angehörigen gleichzeitig auch eine psychologische Stütze zu sein. Gerade dieser Aspekt hat mich vom ersten Tag an, an meiner Arbeit fasziniert. Ich wollte den Menschen, die Hilfe suchend in meine Geschäftsräume kamen, diese Hilfe auch anbieten. Weil ich nach wie vor jeden einzelnen meiner Kunden immer zuerst als Menschen und nicht etwa als anonymen Auftrag oder statistische Zahl sehe, berührt mich bis zu diesem Tag jeder einzelne Trauerfall.

Aus diesem Grund beschloss ich im Jahr 1994 eine umfangreiche Weiterbildung auf dem Gebiet der Abschiedsfeiern und Trauerreden in Angriff zu nehmen und mir zu diesem Zweck sowohl psychologische als auch rhetorische und praktische Kenntnisse anzueignen. Seitdem habe ich immer wieder Fortbildungskurse und Seminare rund um die Problematik und Herausforderungen der „Trauerpsychologie“ besucht, mich fortwährend mit diesem Thema beschäftigt und meinen Horizont stetig erweitert. Inzwischen halte ich bereits seit vielen Jahren Trauerreden, in denen ich mich individuell und einfühlsam mit dem Leben der Verstorbenen beschäftige.

Mir ist es wichtig den Hinterbliebenen eine Abschiednahme zu ermöglichen, die als wichtiger Baustein in der Trauerbewältigung dienen kann. Dabei geht es mir einerseits natürlich darum, die Lebensleistung des Verstorbenen entsprechend zu würdigen, andererseits wende ich mich aber auch an die Hinterbliebenen und versuche ihnen verständlich zu machen, wie Trauerarbeit erfolgreich geleistet werden kann. Der größte Lohn für meine Mühen ist für mich die ehrlich entgegengebrachte Dankbarkeit der Hinterbliebenen. Wenn Sie mir nach den Feierlichkeiten die Hand reichen und mir danken, weil sie meine Rede berührt und ihnen das Gefühl gegeben hat nun besser Abschied nehmen zu können – dann bin ich mit meiner Arbeit zufrieden.“
Editha Kentrup-Bentzien