Bestattungskostenrechner

HELFT KINDERN, DEN TOD ZU BEGREIFEN
(Herausgeber: Fachverlag des deutschen Bestattungsgewerbes GmbH, Düsseldorf; www.bestatter.de)

Helfen Sie Ihrem Kind, den Tod zu verstehen

seifenblasen Wenn jemand in der Familie oder Verwandtschaft stirbt, sollte man Kindern im Alter, von sieben Jahren und älter, nicht nur erlauben, an der Beerdigung teilzunehmen, sondern sie sogar ermutigen, dies zu tun. Die für Kinder entscheidende Frage ist nämlich nicht ob sie dürfen, sondern ob sie müssen. Dies ist die Empfehlung von Studien, die ausführlich untersucht haben, wie Kinder reagieren, wenn sie mit dem Tod konfrontiert werden. Diese Untersuchungen haben gezeigt, dass der Tod bereits kleinen Kindern viel mehr bedeutet, als man gemeinhin glauben würde.

Für Eltern ist es wichtig, über die kindlichen Reaktionsweisen angesichts von Todesfällen Bescheid zu wissen. Es betrifft schließlich die ganze Familie, wenn ein Familienmitglied stirbt. Je intensiver das Verhältnis zu Verstorbenen war, desto emotionaler wird das Sterben auch empfunden und begleitet werden. Der Tod des Großvaters, der Großmutter, einer Tante, eines Onkel, eines Cousins oder eines guten Freundes wird natürlich jeweils unterschiedlich erlebt. Eltern neigen häufig dazu, Kinder beschützen zu wollen, indem sie nichts über den Sterbefall erzählen. Es stellt sich aber die Frage, ob dieses Verhalten wirklich zu empfehlen ist. Wenn Eltern über den Tod einer geliebten Person trauern, spüren Kinder sehr genau, dass etwas los ist, auch wenn ihnen nichts erzählt wird.

Die Folgen eines Sterbefalls treffen die gesamte Familie - davon lässt sich niemand ausnehmen, auch nicht Jugendliche oder Kinder. Wenn wir von dieser Realität ausgehen, folgt daraus, dass der Tod eine Erfahrung ist, die man teilt. Indem wir unsere Gefühle teilen, sind wir damit gleichzeitig füreinander emotionale Stütze. Gemeinsam haben wir an allem Anteil, was mit einem Sterbefall zu tun hat. Gemeinsam erleben wir auch die Zeit, die auf den Verlust folgt und vor allem darauf gerichtet ist, langsam aber sicher wieder zu einem normalen Alltagsleben zurückzufinden.

weitere Abschnitte in der Broschüre behandeln folgende Themen:

  • Gemeinsam verstehen
  • Entwicklung von Todesvorstellungen bei Kindern
  • Mit Kindern über den Tod sprechen
  • Was wir nicht erzählen dürfen
  • Gemeinsam handeln

Die oben genannte und mit freundlicher Genehmigung des Verlages zitierte Broschüre können Sie über uns oder den Fachverlag des deutschen Bestattungsgewerbes GmbH, Düsseldorf (www.bestatter.de) beziehen.

Weitere ausgewählte Literatur erhalten Sie in unserem FUNERAL-store in Bonn-Beuel (www.funeral-store.de).